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04Feb

Pressemitteilung: Sicherheitskonzept Fußball hat sich bewährt

Jennerjahn: Finanzierung der Fußballfan-Sozialarbeit darf nicht von Erhebung eines ‘Sicherheits-Euros’ abhängig gemacht werden

Dresden. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt das Bekenntnis von Innenminister Markus Ulbig zur Finanzierung der Fußballfanprojekte. Vorstöße der GRÜNEN-Landtagsfraktion waren zwei Jahre lang immer wieder abgelehnt worden. Erst im Januar 2008 erklärte sich der ehemalige Innenminister Albrecht Buttolo zur Finanzierung von Fußballfan-Sozialarbeit bereit.

“Es ist erfreulich, dass Innenminister Ulbig den Beitrag der Fußballfan-Sozialarbeit zur Gewaltprävention anerkannt”, so Miro Jennerjahn, sportpolitischer Sprecher der Fraktion. “Der Erfolg des noch jungen Programms ist messbar: Nach Angaben des Innenministers haben sich die sog. B- und C- Fans deutlich reduziert, z. B. für den 1. FC Lok Leipzig die gewaltgeneigten Fans (Kategorie B) von 300 in der letzten Saison auf 200 und die Gewalt suchenden von 150 auf 80.”

“Wir sehen jedoch die Idee des Innenministers, einen freiwilligen Sicherheitseuro bei Risikospielen zu erheben, äußerst kritisch”, so Jennerjahn. “Die Finanzierung der Fußballfan-Sozialarbeit darf nicht davon abhängig gemacht werden. Eine finanzielle Beteiligung der Vereine an den Kosten der Polizeieinsätze ist nicht akzeptabel.”

Auch Torsten Rudolph vom Fanprojekt Dresden verwies darauf, dass Präventionsarbeit Zeit brauche und zunächst eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Fans und Polizei erreicht werden muss.

Verfasst am 04.02.2010 um 16:35 Uhr von admin mit den Stichworten .
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